Wie kommt die Jungfrau zum Kind?...... und wie kam ich zum „Line-Dance?
Nichts ahnend betrat ich im März 1998 ein Lokal, wurde von den Klängen der Country¬musik empfangen, die zu dem damaligen Zeitpunkt absolut nicht meine Musikrichtung war.
Aber nicht genug, es wurde auch „Line-Dance“ getanzt, wie ich nach längerem Gespräch mit der Tanzgruppenleiterin erfuhr. Die hatte an dem Abend nämlich keine ruhige Minute mehr, da ich den „Line - Dance“ für mich entdeckt hatte und die arme Frau mir nun Rede und Antwort stehen mußte: Wo kann man das lernen? Ist das schwer? Machen sie auch für uns Unterricht? etc.etc.
Nach langem „Hin und Her“ erklärte sich die Dame bereit, uns in Nordhorn einmal wöchentlich zu unterrichten.
Mühselig strichen die Tage dahin, wann war endlich die nächste Übungsstunde. Kann eine Woche wirklich so lang sein?
Aber das Schlimmste stand noch bevor,…  nach 8 Monaten kündigte die Dame unsere Tanzlehrerin, ich hatte das Gefühl, man habe mir den Boden unter den Füßen weggerissen.
Aber so schnell bekommt man mich nicht klein, ich wollte unbedingt weiter „Line-Dance“ tanzen.
Also, auf in die Niederlande,  dort ist diese Tanzart schon länger und viel stärker vertreten.
Ich fand zunächst Unterschlupf in einer holländischen Tanzgruppe, fühlte mich dort aber durch die sprachliche Verständigung  nicht so recht wohl.
Im Februar 1999 gab ich dem Drängen aller nach und wurde selbst Tanzleiterin Besuchte Workshops im Akkord und versorgte mich mit den unterschiedlichsten Informationen über Tänze und die entsprechende Musik.

Zudem knüpfte ich Kontakte zu weiteren „Line-Dance“ Gruppen. Nach und nach wurde ich von allen als kompetente Tanzlehrerin akzeptiert.
Heute bin ich bemüht, den Line-Dance in unserer Gegend bekannt und beliebt zu machen. Dabei werde ich von meiner Tanzgruppe mit Feuereifer unterstützt. Was bei mir funkte, „funkte auch bei ihnen“!
Vielleicht funkt es ja auch bei dir!
Wir freuen uns über Deinen Besuch.

Elke Geertman